Streit um die Hesse-Bahn

„Wäre eine Express-S-Bahn nicht spannender?“

Stuttgarter Zeitung

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-die-hesse-bahn-waere-eine-express-s-bahn-nicht-spannender.c3b0279c-c033-4f58-81be-8d14a1c3e44d.html

Dieser Beitrag wurde unter Presse veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten auf Streit um die Hesse-Bahn

  1. polensky sagt:

    Herr Knoerle konnte die Bedenken des Bahnexperten
    Klaus Woessner zum Stoerpotential des Hesse Dieselzuges
    der ja lediglich zwischen dem eingleisigem Abschnitt von
    WdSt/Renningen den bestehenden S Bahnen hinterfahren soll
    nicht ausräumen.
    Es wuerde sich anbieten den Vorschlag des Verkehrsminister
    aufzugreifen und die Hermann Hesse Bahn in einem ersten Bauabschnitt nur bis Weil der Stadt fahren zu lassen.
    Das haette auch den Vorteil zunächst überflüssige Investitionen zu sparen und die Ergebnisse im Realbetrieb zu
    bewerten.
    Danach warern ja alle weitere Optionen nocb denkbar

    • Roland Esken sagt:

      Dass Herr Wössner ein großer Bedenkenträger ist habe ich ja schon verinnerlicht. Ich kann mich noch gut an seine Präsentation erinnern, in der er mit einem selbst erdachten Fahrplan beweisen wollte, dass das Konzept der HHB nicht funktioniert. Darin wurde von einer Begegnung der HHB Züge in Weil der Stadt ausgegangen, richtig wäre Ostelsheim gewesen. Damit war dann der ganze Ablauf durcheinander geraten. Er hatte damit nur bewiesen, dass seine eigenen Annahmen leider falsch waren. Leider ist das seinen Zuhörern nicht ausgefallen, die keine Bildfahrpläne interpretieren können. Sie hatten mir damals die Präsentation freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
      An anderer Stelle habe ich ja schon erwähnt, dass der zitierte Vorschlag des Verkehrsministers unter Vorbehalt einer genehmigungsrechtlichen Prüfung erfolgt ist, die im Anschluss dann von seinem Miniterium negativ beschieden wurde. Warum also den kalten kaffee wieder aufwärmen?
      RE 27.3.2018

      • polensky sagt:

        Herr Woessner hat sich selbstverständlich keinen Fahrplan ausgedacht, wie Herr Esken behauptet.
        Herr Esken, liefern Sie docb den Beleg, nach
        dem das MVI nach einer Prüfung einen ersten
        Bauabschnitt bis Weil der Stadt für nicht rechtskonform erklärt.
        Mir liegt in gleicher Angelegenheit eine Erklärungdes Verkehrsministerium vor in der
        ausgeführt wird, dass es Angelegenheit des Vorhabenstraeger sei einen rechtskonformen
        Vorschlag vorzulegen.
        Also waere doch das Landkreisamt Calw in der
        Pflicht sich zu erklären.

        • Roland Esken sagt:

          Zunächst mal zu Herrn Woessner und seinem selbsterdachten Fahrplan:
          Zur Weihnachtszeit 2014 habe ich Herrn Woessners Präsentation studiert und bin dabei auf einige Ungereimtheitren gestoßen. Diese lassen mich vermuten, dass Herr Woessner in Unkenntnis des tatsächlich geplanten Fahrplans eigene nicht schlüssige Annahmen getroffen hat. Hier meinn damaliger Kommentar an Sie:

          1) Soweit ich es verstanden habe, bezieht sich Herr Wössner in seinen Plänen immer nur auf eine einzige Stunde. Es ist mir nicht ersichtlich, um welche Betriebsstunde es sich dabei handeln soll. Weshalb ist in der Dokumentation nicht Vormittag und Nachmittag getrennt betrachtet worden, wo doch die geplanten Fahrzeiten der HHB dort unterschiedlich sind? Das ist in etlichen öffentlichen Veranstaltungen durch Herr Stierle und seine Mitarbeiter dargestellt worden. Siehe dazu Auszug aus der Präsentation GR Renningen vom 25.11.2014 Seite 8. (Diese Seite wurde schon etliche Zeit gezeigt, also nicht erst am 25.11.)

          2) Auf den Seiten 7 und 8 von Herrn Wössners Präsentation Mitte rechts ist zwischen Ankunft und Abfahrt der HHB in Weil der Stadt von / nach Renningen nur eine Abstand von sehr wenigen (ca. 4) Minuten. Nun ist aber weder ein Pendelverkehr Renningen – WdSt – Renningen noch eine Begegnung der HHB in WdSt vorgesehen. Der Begegnungsabschnitt ist bekanntlich in Ostelsheim geplant, also müsste zwischen Ankunft und Abfahrt der HHB Renningen – WdSt – Renningen mindestens die Fahrtzeit WdSt – Ostelsheim und zurück liegen. Wie kommt Herr Wössner also zu dieser Darstellung?

          3) Auf den gleichen Seiten 7 und 8 ist eine Verweilzeit der HHB in Renningen von ca. 20 Minuten dargestellt. Da die HHB aber mit 2 Einheiten zwischen Calw und Renningen geplant ist mit jeweils knapp einer halben Stunde Fahrzeit und einem Begegnungsabschnitt in Ostelsheim, kann es nur zu einer Wendezeit einer Einheit in Renningen von sehr wenigen Minuten kommen. Wie kommt also Herr Wössner zu dieser Darstellung?

          4) Auf den Seiten 7 bis 9 von Herrn Wössners Präsentation ist die Fahrzeit der HHB und der S6 zwischen Renningen und WdSt und in Gegenrichtung jeweils gleich angesetzt. Durch den nicht geplanten Halt der HHB in Malmsheim müsste die Fahrzeit der HHB aber kürzer angesetzt werden, da beide Fahrzeugtypen in etwa die gleich Beschleunigung und Endgeschwindigkeit (ca. 120 km/h) erreichen können. Abgesehen davon, dass auf einem Teil der Strecke sowieso eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h besteht. Das wiederum käme den Pufferzeiten zugute. Warum ist das von Herrn Wössner nicht berücksichtigt worden?

          5) Auf der Seite 10 von Herrn Wössner Präsentation sind die Fahrzeiten auf der Relation Böblingen bzw. Sindelfingen von und nach Ostelsheim dargestellt mit der Aussage, dass nur in einer Richtung gute Anschlüsse bestehen. Das Betriebskonzept der HHB sieht aber vor, dass die HHB am Vormittag und Nachmittag zu unterschiedlichen Zeiten fährt, um diese Relation zu Zeiten mit den meisten Fahrgästen (Vormittag nach Sindelfingen / Böblingen, am Nachmittag in die andere Richtung) optimal zu bedienen. Siehe dazu Auszug aus der Präsentation GR Renningen vom 25.11.2014 Seite 8. Warum ist Herr Wössner darauf nicht eingegangen?

          Kann es sein, dass Herrn Wössner bei seinen Darstellungen wesentliche Details aus der Planung des HHB Betriebs entweder nicht bekannt waren oder von ihm ignoriert wurden und er dazu eigene nicht zutreffende Annahmen aufgestellt hat? Die Darstellung der HHB Fahrzeiten und die fehlende Unterscheidung Vormittag / Nachmittag lässt mich das vermuten. Wenn das so ist, wie ist die ganze Darstellung dann zu bewerten?

          Zu Ihrem 2. Punkt rechtkonformer Vorschlag:

          Ein solcher müsste ja eine Standi oder zumindest eine Voruntersuchung für Calw – Weil der Stadt beinhalten mit einem positiven Nutzen / Kosten Faktor. Diese Variante ist nach meiner Kenntnis geprüft und wegen Unwirtschaftlichkeit verworfen worden. Damit ist ein rechtskonformer Vorschlag nicht möglich und die ganze Diskussion darüber von reinem Wunschdenken geprägt. Nach meinem Wissen ist eine teilweise Realisierung nur bis Weil der Stadt auf Basis der Calw – Renningen Standi genauso wenig rechtskonform und deshalb vom Verkehrsministerium abgelehnt worden, zumindestens nicht wenn dieser Zustand längere Zeit besteht.

          Somit ist der Zweckverband HHB gezwungen, die Strecke wie geplant zu realisieren.

Schreibe einen Kommentar zu polensky Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.