Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung der wichtigsten Informationen rund um die Hermann Hesse Bahn.

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H-H-Bahn_Streckenkarte_LRACalw

Werden die Ansprüche, die man für die Hesse-Bahn benötigen wird, die gleichen wie bei der Schönbuchbahn sein? Was stellt man sich denn hier vor?

Ich hoffe ich habe das Wort Ansprüche richtig verstanden. Ja, beide Bahnen werden als Regionalbahnen betrieben. Das heißt zum Beispiel, dass abweichend zu den Auflagen des S-Bahn Betriebs der Region Stuttgart schienengleiche Bahnübergänge erlaubt sein werden, eine wesentliche Kostenersparnis.
(RE 19.5.2014)

Verstehe ich richtig, dass die Hesse-Bahn nun nur noch Richtung Elektrifizierung weitergehen sollte, Dieselbetrieb ausscheidet ?

Ob Diesel oder elektrisch ist unseres Wissens (Mai 2014) noch nicht final entschieden. Jedermann ist natürlich für die elektrische Variante, die aber leider mit ca. 5 Mio Euro höheren Kosten verbunden ist. Darüber hinaus wird auch nicht ganz einfach sein, Bahnstrom bis Calw herunter zu leiten.
(RE 19.5.2014)

Warum wird nicht einfach die S6 bis Calw weitergeführt

Das war tatsächlich eine der untersuchten Alternativen. Sie ist aber an den Kosten und damit an einem nicht ausreichenden (<1.0) Nutzen / Kosten Index gescheitert. Gründe waren z.B. die aufwändigen Überführungsbauwerke in Ostelsheim und 2 x Althengstett. Der Standard der Stuttgarter S-Bahn erlaubt keine schienengleichen Bahnübergänge. Im aktuellen Betriebskonzept werden die bestehenden Bahnübergänge wieder reaktiviert, eine deutlich kostengünstigere Lösung. Offensichtlich hatte auch die Region Stuttgart keinerlei Interesse an solch einer Lösung. (RE, 18.5.2014)

Ich möchte auch weitergehende Infos zur Bahn, d.h. Literaturempfehlungen, Schriften, Bilder….am besten als pdf!

Jede Menge Material finden Sie auf unserer Web Seite. Auf der rechten Seite finden Sie zur Orientierung eine Leiste mit Kategorien. Da können Sie auch einfach mal stöbern. Die aktuellen Informationen zur Bahn können Sie in dem Beitrag zur Hauptversammlung finden
http://wsb-calw.de/2014/05/jahreshauptversammlung-am-03-mai-2014

Einen Literaturhinweis finden Sie hier
http://wsb-calw.de/2013/08/literatur-zur-strecke/
(RE, 18.5.2014)

Warum ist die Strecke ab Renningen nach Weil der Stadt eingleisig, obwohl die Brückenauflagen in Malmsheim für zwei Gleise ausgelegt sind? Welche Gründe gibt es dafür?

Sie werden an vielen eingleisigen Eisenbahnbrücken feststellen können, dass die Brückenköpfe schon für eine breitere oder zusätzliche Brücke ausgelegt sind. Bisher hat sich zwischen Weil der Stadt und Malmsheim diese Option wohl nicht als notwendig erwiesen. Ich glaube, das gilt aber dort nicht für alle Brücken.
(RE, 18.5.2014)

35 Antworten auf Häufig gestellte Fragen

  1. Herz sagt:

    Können Sie etwas zu dem geplanten Schienenverlauf, sowie Anzahl und Standort der Haltestellen sagen?

    • Roland Esken sagt:

      Hallo Herr Herz,

      am Anfang der „Häufig gestellte Fragen“ Seite finden Sie nun eine Übersichtskarte, aus der der Streckenverlauf und die Haltestellen hervorgehen. Die präzisen Standorte sind im Moment noch in der Diskussion. Sicher ist, dass der Haltepunkt Calw unmittelbar oberhalb des ZOB errichtet werden soll. In Heumaden ist es möglich, dass der Haltepunkt mehr in Richtung Brücke wandern soll, um einen besseren Zugang zum P&R Platz zu ermöglichen. In Althengstett soll der Haltepunkt westlich vom Bahnhof errichtet werden, um einen kürzeren Zugang zur Stadt und zu den Schulen zu erzielen.

  2. Shuttle sagt:

    Kleine Anmerkung zu der Frage, warum die S6 nicht weitergeführt wird.
    Sie schreiben, dass keine schienengleichen BÜ’s erlaubt sind. Auf der S1 zwischen Wendlingen und Kirchheim (T) finden sich jedoch gleich mehrere dieser Art.
    Es scheint also möglich zu sein, Linien zu verlängern, ohne BÜ’s aufwendig beseitigen zu müssen. Gab es hierfür evtl. eine Ausnahmegenehmigung?
    Viele Grüße

    • Goldberger sagt:

      Meines Wissens nach ergibt sich aus keiner Rechtsvorschrift (z.B. EBO) ein Verbot für Bahnübergänge explizit an S-Bahnstrecken. Es gibt nur ein generelels Neuanlageverbot, wovon es aber Ausnahmen gibt – diese sind für Strecken, bei denen die Landeseisenbahnaufsicht (und nicht das EBA greift) wohl sogar schon vorgekommen. Im Falle der WSB ist das aber sowieso egal, weil die Strecke ja formal nicht stillgelegt ist, es handelt sich also um keinen Neubau.
      Der Punkt ist eher derjenige, dass die Region Stuttgart (VRS) als Aufgabenträgerin der S-Bahn solche BÜs nicht wünscht (es gibt ja auch gute Gründe dagegen); und da sie sowieso wenig Interesse an der Verbindung hat (s. FAQ), gibt es hier auch keine Ausnahme.
      Im Bereich der verlängerten S1 in Wendlingen hat man damals der Beibehaltung der BÜs deshalb zugestimmt, weil man mittelfristig dort eine Neutrassierung haben möche: Entlang der zukünftigen SFS Richtung Ulm/A8, und von dort in einem Tunnel zur Bestandsstrecke („Speckweg-Tunnel“). Ob und wann dies kommt ist allerdings offen. Hintergrund ist auch die Option eines „Turmbahnhofs Neckartal“.
      Das Münchner S-Bahn-Netz hat übrigens heute noch BÜs, mit allen negativen Folgen (weitere Störungsquelle)

  3. Fritz Mergenthaler sagt:

    Hatte vor ungefähr 6 Jahren meine selbstgebaute Draisine beim Bahnhof Althengstett aufgegleist und bin dann bis zur ehemaligen Firma Putzmeister gefahren. Nicht zuletzt um die Weichengängigkeit der Draisine zu erproben. Gibt es heute noch Streckenabschnitte auf denen ich fahren könnte? Bislang befahre ich offiziell und mit Genehmigung die Strecke Rastatt (nach dem DB-Abzweig) bis Wintersdorfer Bahnhof. Ist mir viel zu weit von Nürtingen aus. Gruss Fritz Mergenthaler

  4. Fabian K. sagt:

    Guten Tag,

    weiß man schon bezüglich Barrierefreiheit ein paar Details? Beispielsweise welche Waggons verwendet werden und wie es mit Einstiegshilfen für Menschen mit Rollstuhl aussieht (falls nötig)? Inwieweit sind Menschen mit Behinderungen / Betroffenenverbände in die Planungen einbezogen?

    • Goldberger sagt:

      Hallo Fabian,

      als Primärquelle kann ich mit den beim Regierungspräsidium Karlsruhe liegenden Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren dienen, hier ist insbesondere der Erläuterungsbericht interessant. Man kann da auch als Laie auch einiges herauslesen; wer sich näher im Bereich Eisenbahninfrastruktur beschäftigt, für den ist das oft eine Goldgrube: http://www.rp-tuebingen.de/servlet/PB/show/1395299/rpk24_plf_hhbahn_ostelsh_01_erlaeuterungsbericht.zip

      Dort wird aber formal nur der Abschnitt mit dem Tunnel und der zweigleisige Ausbau um Ostelsheim behandelt, der Rest ist ja bekanntlich eine „einfache Wiederinbetriebnahme“ (zumindest formalrechtlich) ohne Planfeststellung.

      Daraus ist aber schon klar abzulesen, dass mit 55cm-Bahnsteigen geplant wird, wie sie im Regional-/Nebenbahn-Verkehr inzwischen üblich sind (Die Schönbuchbahn mit 76cm ist hier eher ein Exot). Pläne für eine barrierefreie Zuwegung des Hp Ostelsheim sind ebenfalls vorhanden. Es gibt klare Vorschriften für den Neubau (oder bei der HHB meistens: maßgebliche Änderung) von Bahnsteigen, diese fordern durchgängig Barrierefreiheit. Daher gehe ich davon aus dass das für alle anderen Stationen auch so geplant werden muss (Also Rampen, und Anbindung bspw. über bestehende Durchlässe, Brücken, Bahnübergänge).
      Daraus folgt auch der Einsatz von 55cm Fahrzeugen. Welcher Hersteller / Typ das sein wird, kann so nicht feststehen, sondern muss öffentlich ausgeschrieben werden. Relevant sind aber eben Einstiegshöhe und Länge, im Fahrzeug gibt es dann zumindest große Bereiche ohne weitere Steifen (Niederfluranteil 60..100% sind üblich).
      Barrierefreiheit sehe ich also als großen Pluspunkt gegenüber z.B. Bussen. Behindertenverbände haben übrigens sowohl bei den Normen mitgewirkt, als auch haben sie im Planfeststellungsverfahren als „Träger öffentlicher Belange“ m.W. nach besondere Rechte. Ob die Fahrzeuge eine Spaltüberbrückung oder ausfahrbare Rampen haben werden, kann ich aber auch noch nicht erkennen, auch wäre interessant ob Bahnsteige in Kurven liegen (erhöhte Problematik Spalt Bahnsteig-Fahrzeug).

      • Roland Esken sagt:

        Danke für die nützlichen Informationen. Für die geplanten Haltepunkte wird es zwar nicht überall ein Planfeststellungsverfahren geben, eine notwendige Plangenehmigung der Bauwerke dürfte aber auch sicherstellen, dass der Barrierefreiheit die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Barrierefreiheit ist bei öffentlichen Bauvorhaben heute zum Glück Standard. Man kann an den unlängst neu gestalteten Haltepunkten der Kulturbahn / Nagoldbahn sehen, dass das dann auch umgesetzt wird. Nach meiner Kenntnis der Strecke wird keiner der Haltepunkte in einer kritischen Kurve liegen.

  5. Bastian sagt:

    Von Calw nach Renningen ?

    Wer hat sich den diesen Blödsinn ausgedacht.

    Sollte das Wirklich weiter so geplant werden müssen wir Weil der Städter uns Einfach dagegen wären so ein Blödsinn. Dan bekommen wir eine Kulturbahn die Niemals die maßen von Calw herbekommt wie jetzt die S-Bahn/Busse.

    Dieses Projekt sollte einfach verworfen werden. Oder eine bessere Lösung gebracht werden.

  6. Markus Wiest sagt:

    Man will doch Bahnfahren attraktiver gestalten, das heißt auch, das man die Fahrgäste Richtung Böblingen innerhalb kurzer Zeit nicht zweimal umsteigen lassen kann. Deshalb muss die Hesse-Bahn bis Renningen fahren! Pünktlichkeit ist entscheidend! Das gilt sowohl für die Hesse-Bahn, als auch für die S-Bahn Stuttgart! Und die Option, den Streckenabschnitt zwischen Weil der Stadt und Malmsheim zweigleisig auszubauen, gibt´s doch auch noch!

    • Norman Polensky sagt:

      Markus Wiest, Redakteur des Schwabo,
      sollte eigentlich wissen, dass der zweimalige
      Umstieg zu keinerlei Zeiteinbussen führt.
      Im Gegenteil, es entfaelt der mühsame
      Bahnsteigwechsel, wenn die Hesse Bahn
      bis Renningen fährt.
      Also kein Vorteil
      Pünktlichkeit?
      Die Woessner Expertise zeigt große
      Probleme auf, wenn eine Diesellok
      einfach zwischen die bestehende S-
      Bahn gequetscht wird

      • Roland Esken sagt:

        An anderer Stelle hatte ich schon mal angemerkt, dass Markus Wiest KEIN Redakteur des Schwarzwälder Boten ist, auch wenn Herr Polensky das weiterhin behauptet.

  7. Stephen bennett sagt:

    Die immer wiederkehrende Diskussion über die HH Bahn ist doch irrsinn. Wenn CALW die Bahn bis nach Renningen haben will dann baut doch einfach das zweite Gleis von WdS nach Malmsheim aus. Brückenlager und Platz ist doch schon vorhanden, da die Schwarzwaldbahn nach WdS 2 Gleisig geplant war. Wenn 2 Gleise von WdS nach Renningen liegen würden, würden die beiden Bahnen nicht gegenseitig bei verspätungen kollidieren. Die 15 Min Taktung der S6 würde nicht gefährdet werden und die HH Bahn könnte bis Renningen durchfahren.

    Renningen bzw Malmsheim würde weiterhin mit der Bahn erreichbar sein und Weil der Stadt hätte weiterhin ihren Endbahnhof.

    Notfalls könnten dann Zweikrafttriebwagen eingesetzt werden, die elektrisch und mit Diesel fahren könnten. Renningen/Malmsheim und Weil der Stadt hätten keinen Lärm, und ab W.d.S könnte dann mit Diesel nach Calw gefahren werden – bis die elektrifizierung auf der ganzen Strecke verfügbar ist…..

    Und – Bevor ich einen neuen Tunnel für X Millionen Euro grabe, inverstiere ich das geld doch lieber in den 2-Gleisigen Ausbau. Die S60 hats doch bewiesen daß es geht. Bis vor kurzem war die Rankbachbahn auch nur eingleisig. ! Die paar Minuten die die Fahrt länger dauert tut doch keinem weh – oder ?

    • Roland Esken sagt:

      Hallo Herr Bennet,
      mir sind keine „Zweikrafttriebwagen“ bekannt, die sowohl mit Diesel als auch unter Oberleitung fahren können. Ich kenne natürlich Baureihen mit beiden möglichen Antriebstechniken, dann aber entweder oder. Vielleicht können Sie uns ja mal auf die Sprünge helfen.

      • Goldberger sagt:

        Die „Zweikrafttriebwagen“ gibt es prinzpiell schon; allerdings keine aktuelles, in Deutschland zugelassenes, und für die WSB wirklich geeignetes Modell:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_Polyvalent wäre das einzige, was mir da einfällt. Die sehr hohen Anschaffungs- und Wartungskosten – zwei komplette Antriebstränge – scheinen das nicht wirklich wirtschaftlich zu machen.

        „Brückenlager und Platz ist doch schon vorhanden, da die Schwarzwaldbahn nach WdS 2 Gleisig geplant war. “
        Allerdings wäre ein Ausbau nur nach heutigem Standard zulässig, d.h. verbreiterter Gleisabstand, Randwege bei Brücken, andere statische Bemessung etc.
        In der Tat prinzpipiell sinnvoll und platztechnisch auch gut machbar . Es würde sich vielleicht dann als Ergänzungsmaßnahme lohnen, wenn DB Netz die – nach meiner laienhaften Einschätzung doch schon leicht maroden – Brücken durch einen Neubau ersetzen würden, diesen dann gleich zweigleisig zu planen, wäre schon sinnvoll. Und der Rest freier Strecke ist demgegenüber eher vernachlässigbar.

        „Renningen bzw Malmsheim würde weiterhin mit der Bahn erreichbar sein “
        Das steht ja bisher bei keiner Variante zur Debatte.

        „Die paar Minuten die die Fahrt länger dauert tut doch keinem weh – oder ? “ Wenn die paar Minuten (ich meine es wären 2-3, steht in den PFB-Unterlagen) dafür sorgen, dass man ein zusätzliches Fahrzeug mehr braucht, schon: Die Betriebskosten steigen dann sprunghaft.

        „Die S60 hats doch bewiesen daß es geht. Bis vor kurzem war die Rankbachbahn auch nur eingleisig. ! “
        Ja, aber ich möchte dann auch auf den mehrfach (insgesamt einige Jahre) verschobenen Fertigstellungstermin und die explodierenden Kosten (ca. +70%) genannt, wenn die DB eine S-Bahn-Strecke ausbaut. Übrigens, und auch das muss an dieser Stelle an die Lokalpolitik aus Renningen & Co einmal erwähnt werden, alles bezahlt noch mit dem hohen GVFG-Zuschussfaktor von allen Steuerzahlern – auch denen des Landkreises Calws! Vielleicht sind nach den Zeiten des „selber profitieren“ (S6-Zweigleisigkeit, S60) jetzt einach auch einmal andere dran…

      • Stephen Bennett sagt:

        Bittesehr – und in Deutschland zugelassen und in Betrieb…..
        http://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_Combino_Duo

        • Hans-Peter Benzing sagt:

          @Stephen Bennett: Keine schlechte Idee, eine Art „Überlandstrassenbahn“ aber in moderner Art. Nachteilig ist die viel zu geringe Anzahl von Sitzplätzen und die zu geringe Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Damit wird sich der vorgesehene Fahrplan nicht fahren lassen. Vorteil des Fahrzeugs: Sehr niedriger Einstieg, damit geringere Baukosten bei den Bahnsteigen (kaum Rampen erforderlich) und behindertenfreundlicherer Zugang zu den Zügen. Vielleicht auch geringere Fahrzeug- und Betriebskosten. Allerdings hat Siemens die Combino-Baureihe (zu der es eine eigene Geschichte gibt) eingestellt und man müßte erst mal feststellen, ob das Nachfolgemodell in der entsprechenden Größe und Leistung auch mit einem solchen Antriebs-Duo ausgestattet werden kann und ob das Ganze dann auch bezahlbar ist.

          • Stephen Bennett sagt:

            Die „viel zu geringe Geschwindigkeit“ ist doch auf der Strecke kein Thema, die ist so kurvenreich daß eine größere Geschwindigkeit doch fast nicht möglich ist. Ausserdem sind doch die Haltestellen viel zu nah beieinander um höhere Geschwindigkeiten überhaupt fahren zu können – oder nicht ?

            Wo ein Wille ist auch ein Weg.
            ob HHB oder S6 – wir werden sehen was sich letztendes durchsetzt. Schliesslich sind damals auch nur schienebusse von W.d.S nach Calw gefahren.

            Und der große Teil wird nicht nach Böblingen fahren, da es bessere Busverbindungen ab Calw gibt als mit der HHB. Ich denke die breite Masse wird sowieso nach Stuttgart fahren. Ich bin auch nicht unbeding für die Umsteigerei, aber von der S6 zur S60 ist es wirklich kein Hexenwerk. Das bekommt auch ein HHB Passagier hin.

          • Roland Esken sagt:

            Die Strecke war vor der Betriebseinstellung immerhin für 90 km/h zugelassen. Sie verfügt über großzügig ausgelegte Kurvenradien und Gleisüberhöhungen um diese Geschwindigkeit auch fahren zu können.

  8. Goldberger sagt:

    Heute möchte ich einmal selbst eine Frage zur Strecke stellen, und zwar zu den Bahnübergängen. Als Hauptbahn angelegt, zweigleisig vorbereitet, hebt sich ja hier die WSB positiv von vielen anderen Nebenbahnen ab, die reaktiviert oder ausgebaut wurden.

    Stimmt es, dass es nur 4 Bahnübergänge an der ganzen Strecke gibt ?
    Die zwei im Ortsgebiet von Althengstett sind klar. Mit Blick auf die Lage der (neuen) Station Althengstett und der dann gefahrenen Geschwindigkeiten ist hier eine Beibehaltung auch vertretbar. Wird der BÜ am Malerbuckel bei Weil der Stadt überhaupt noch benötigt, nach der Verlegung der Straße Ostelsheim-WdS oder könnte man den auflassen und die paar Häuser jeweils über eine südiche / nördliche Stichstraße anbinden ?
    Und gab oder gibt es Planungen, den wahrscheinlich kritischsten BÜ, an der Straße Ostelsheim-Althengstett, durch eine Über-/Unterführung zu ersetzen. Das Geländeprofil gäbe das ja zumindest her, und auch ein Gewinn für die Verkehrssicherheit wäre das. Sicher wäre eine Verlegung der L183 und die Erstellung eine Brücke (immerhin nicht im laufenden Bahnbetrieb) nötig, aber es entfällt im Gegenzug immerhin die teuere BÜ-Sicherungstechnik (Betriebskosten). Wurde das untersucht ?

    Gibt es weitere BÜs, die ich hier vergessen habe ?

    • Shuttle sagt:

      Ich bin die Strecke ein paar mal abgelaufen und hab 5 BÜ’s im Kopf. Von Weil der Stadt kommend direkt nach der Unterbrechung und der nächste dann ca. 100 Meter weiter – vielleicht ist das aber auch im Bereich des Tunnels.
      Dann noch die bereits erwähnten über die Landesstraße, innerorts von Althengstett und der letzte über die Zufahrtsstraße.
      Zusätzlich würde mich noch interessieren, ob die Bahnübergänge auf EBÜT umgestellt werden oder die aktuelle Sicherungstechnik (wo noch vorhanden) bestehen bleibt.

    • Roland Esken sagt:

      Hier die Antwort des zuständigen Mitarbeiters im Landratsamt zu den Bahnübergängen auf meine Frage: „Bei allen 5 Bahnübergängen wird die Sicherungstechnik komplett erneuert“

  9. Matthias langen sagt:

    Welcher Bahnhof ist auf euer Startseite zu sehen?

    • Roland Esken sagt:

      Auf unserer Internet Seite ist der Bahnhof von Calw zu sehen. Rechts das Stellwerk 1 und im Hintergrund das alte Bahnhofsgebäude, welches heute anderweitig genutzt wird. Die Gleisanlagen werden bis auf das rechte Gleis nicht mehr benutzt. Auf dem rechten Gleis verkehrt die Kulturbahn (Nagoldbahn) von Pforzheim nach Horb.

  10. Würtemberrger sagt:

    Könnte sei HHB auch bis Pforzheim bzw. Korntal durchegebunden werden ?

    • Richtung Pforzheim muss man in Calw ZOB umsteigen. Die Hermann Hesse Bahn hat keine direkte Gleisverbindung zur Kulturbahn, da im Augenblick nicht geplant ist, die Strecke bis zum alten Calwer Bahnhof durchzuführen.

      Eine Verbindung nach Korntal wäre technisch möglich – es ist aber fraglich, ob es wirtschaftlich wäre. Ich kenne keine Planungen in diese Richtung.

  11. Didi G. sagt:

    Ist in Hirsau auch ein Haltepunkt geplant?

  12. Didi G. sagt:

    Man könnte auf der Strecke dann auch Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen veranstalten, z.b. Roter Flitzer etc.
    Gibt es hierzu schon Planungen?

    • Roland Esken sagt:

      Den Roten Flitzer könnte ich mir sehr gut bei der Eröffnung vorstellen. Sind doch die gleichen Schienenbusse zuletzt bis zur Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke gefahren.
      Konkrete Planungen für einen Museumsverkehr gibt es im Moment nicht. Damit warten wir sicherlich auch, bis der Regelbetrieb mal etabliert ist.

  13. Kai Schulz sagt:

    Verstehe ich es richtig, das Schafhausen kein Haltepunk / Bahnhof mehr bekommt, wenn die Hermann-Hesse-Bahn wieder in Betrieb geht und stattdessen durch einen Tunnel daran vorbeigeführt wird? Wenn ja, warum?

    • Roland Esken sagt:

      Ja Herr Schulz, das ist so geplant. Nach meinem Wissen liegt die Begründung darin, 1) dass der Bahnhof Schafhausen weit außerhalb des Ortskerns liegt und deshalb icht mit einem signifikanten Passagieraufkommen grechnet wird und 2) durch den Tunnel eine Fahrzeitverkürzung von ca. 5 Minuten erreicht wird und damit die Umlaufzeiten sicher gestellt werden können.

  14. Didi G. sagt:

    Wird der Film über die Schwarzwaldbahn auch noch an einem anderen
    Termin gezeigt?

    • Roland Esken sagt:

      Wir planen evtl. den Film auch im Kino Weil der Stadt zu zeigen, wollen aber erst mal die Reaktion der Zuschauer in Calw morgen abwarten. Ab morgen ist auch eine DVD dazu erhältlich. Über den „Vertriebsweg“ werden wir hier auf unserer Internet Seite informieren.

  15. Harry Stogl sagt:

    Guten Abend Herr Esken!!
    Betrifft :Kinofilm Schwarzwaldbahn: sehr gerne hätten wir 4 den film angesehen,aber hatte Spätschicht,und mein Chef hatte mir nicht freigeben wollen(der A…)wo könnten wir den Film mal anschauen???oder was kostet die DVD?Liebe Grüße,Harry Stogl mit Familie,Oberreichenbach

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