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Württembergische Schwarzwaldbahn
Calw-Weil der Stadt e.V. (WSB)

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8 Antworten auf Kontakt

  1. Ich sagt:

    Guten Tag,

    ich habe über Ihre Bemühungen gelesen, die Eisenbahn zwischen Calw und Weil der Stadt zu reaktivieren.

    Ich möchte in die Diskussion eine (weitere?) Variante einwerfen.

    Überlegen Sie doch mal die Schleifen der Strecke zu verlängern.

    Die Schleife in Calw könnte man zur Rampe nach Bad Liebenzell machen. Dort könnte der Zug aus Richtung Pforzheim an seinem Begegnungsbahnhof geflügelt werden und Richtung Nagold und Richtung Böblingen weiter fahren. Calw bekäme einen Tal- und einen Bergbahnhof.

    Auch die Schleife bei Dätzingen provoziert eine Trennung. Die Schleife würde zu einer Gabel aus Richtung Böblingen in Richtung Weil der Stadt und in Richtung Calw werden. Die Hälfte der ungefähr 10km langen Strecke entlang der Schwippe könnte mit der Naherschließung von Dagersheim begründet werden (und dort auch kräftig Taktverdichtet werden) und die andere Hälfte kann mit einer schnelleren Anbindung nach Stuttgart und den Flughafen sowie mit der schnelleren Verbindung von Böblingen und Weil der Stadt begründet werden.

    Die Verkehrspotentiale dieser Relationen ergeben sich teilweise schon aus den vorliegenden Verkehrsprognosen. Die weiteren Potentiale werden Sie wahrscheinlich besser als ich abschätzen können.

    Unterm Strich könnte daraus eine schöne Verbindung mit 2 Flügeln resultieren, die vielleicht sogar hinsichtlich der Fahrplangestaltung unproblematischer wäre.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. Wolf-Dieter Barth sagt:

    Zur Fledermäuse im Tunnel möchte ich anmerken :
    Baut für die Federmäuse ein neues Zuhause ( Halle, alter Schuppen) und
    gibt ihnen damit ein neues Zuhause. Früher waren sie auch in alten Schuppen oder Scheuern Zuhause. Und die Bahn kann Fahren !

  3. Andreas Krespach sagt:

    Um es vorweg zu nehmen:
    Ich bin ein Befürworter einer Bahnverbindung Calw – Großraum Stuttgart.
    Vor über 100 Jahren war die Schwarzwaldbahn die einzige brauchbare Möglichkeit von Calw in die „Hauptstadt“ zu kommen. Mit dem Voranschreiten des motorisierten Individualverkehrs wurde die Bahnverbindung extrem unattraktiv und dazu noch teuer und so folgte 1983, was folgen musste.
    Heute sieht das deutlich anders aus. Der motorisierte Individualverkehr hat in den Städten das Machbare lange überschritten. Selbst wenn man mit dem Autoauf überlasteten Straßen irgendwo hinkommt, kann man es nirgends mehr abstellen
    Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Autos in den Ballungsräumen liegt heute deutlich unter der eines Schienenbusses der 50er Jahre!
    Zudem haben sich die Zentren verändert.
    Städte, welche beim Bau der Schwarzwaldbahn Einzugsgebiert des Zentrums waren, sind nun selbst „Verkehrsmagnete“
    Alternative Verkehrskonzepte und auch Arbeitsweltkonzepte sind eigentlich schon seit langem überfällig. Für die nächsten Jahre und vermutlich darüber hinaus hätte eine solche Bahn bestes Potenzial!
    Ansätze dazu gab es mehrere. Die Entscheidungen waren eher enttäuschend.
    Traurig ist indessen die Art und Weise in der die Diskussionen um diese Bahn geführt werden.
    Auf der einen Seite wird mit der Brechstange gearbeitet und es werden völlig unverständlich Informationen zurückgehalten, anstatt die künftigen Partner mit ins Boot zu holen.
    Auf der anderen Seite stehen Eigennutz und kommerzielle Argumente im Vordergrund.
    So schafft man keine Grundlage für ein tragfähiges Projekt.
    Dabei könnte es relativ einfach sein.
    Schritt 1: Wiederinbetriebnahme WSB mit zukunftsweisenden Inbetriebnahmearbeiten sowie Fledermauskonformem Eingewöhnungstakt zwischen Calw und Weil der Stadt.
    Schritt 2: Schnellstmögliche Erweiterung und Eintaktung des Streckenabschnitts Calw – Renningen in den S-Bahn Betrieb.
    Leider gibt es für so eine Lösung keine öffentlichen Gelder.
    Daher warte ich nun gespannt, was als Anwohner des Renninger Bahnhofs auf mich zukommt. 8 Monate Nachtbaustele S60 haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
    Eigentlich war ich bisher „Bahnfan“ und früher auch öfters Fahrgast der Calwer Schienenbusse 😉

    • polensky sagt:

      (1) Es gab ja den Vorschlag im ersten Bauabschnitt die HHB Bahn nur bis Weil der Stadt fahren zu lassen, um Zeit für die einzig vernünftige Loesung der S Bahn Verlängerung bis Calw zu gewinnen.
      (2) Inzwischen hat der Verband Region Stuttgart erwirkt, dass die notwendige Standardisierte Bewertung auf den Weg gebracht wurde. Voruntersuchungen haben ergeben, es gibt die Chance der Wirtschaftlichkeit.
      (3) Damit könnte auch mit Foerdergeldern gerechnet werden.
      (4) Im übrigen wird die Verlängerung von S Bahnen mit einem höheren Satz als bei der geplanten Förderung der HHB Bahn durch Minister Hermann zu rechnen sein. Statt nur mit 50% bis ca. 70%.
      (5) Es ist wirklich unverständlich, dass nicht alle Beteiligte das anstreben.
      (6) Alle Probleme, ob Fledermäuse mit Tempo 30 in den Tunnels oder Verspätungen durch doppelten Verkehr wären geloest.
      Keine zusätzlicher Laerm und Dieselabgase im Schnallenaecker Areal, wo der Dieselzug unnötigerweise mit Tempo 100 an Malmsheim, keine 30 Meter an den Wohngebieten ohne Halt vorbei rast. Kein unnötiger neuer Bahnsteig in Renningen u.s.w

      • Roland Esken sagt:

        Zu dem Kommentar von Herrn Polensky hier ein paar Hintergrundinformationen:
        (Wir haben den Kommentar mit einer Nummerierung versehen, um die Antworten besser zuordnen zu können. Ansonsten ist der Text bis auf den Zeilenumbruch unverändert.)
        Zu (1): Am 19. Juni 2015 haben sich unter Leitung des Verkehrsministers Vertreter der Kreise Calw und Böblingen, der Städte Weil der Stadt und Renningen sowie der Region Stuttgart auf das sogenannte Stufenkonzept geeinigt.
        Siehe dazu: Doku zum Stufenkonzept
        Der Vorschlag zu mehreren Bauabschnitten erfolgte unter dem Vorbehalt „sofern dies zeitnah und förderrechtlich rechtskonform möglich ist“.
        Das wurde wurde im Anschluss dann vom Verkehrsministerium geprüft und negativ beschieden. Es macht also keinen Sinn, an diesem Punkt weiter um des Kaisers Bart zu diskutieren.
        Zu (2): Die für die Verlängerung des S-6 notwendige Standardisierte Bewertung (Standi) wurde unter Punkt 4) des Stufenplans vereinbart. Stand ist im Moment, dass einige Gremium zugestimmt haben, eine Beauftragung selbst ist aber noch nicht erfolgt. Ich gehe davon aus, dass das auch Thema der nächsten Runde beim VRS wird. Es kann also auch nicht die Rede davon sein, dass der Verband Region Stuttgart die Standi „auf den Weg gebracht hat“.
        Zu (3): Fördergelder sind zunächst mal vom positiven Ausgang der Standi abhängig. Dieser Punkt ist mangels vorliegender Standi nicht erreicht. Dann muss sich auch noch ein Geldgeber dazu finden. Hier stecken also im Moment noch nicht zu bewertende Risiken.
        Zu (4): Es ist mir keine Aussage des Verkehrsministers BW bekannt, die diese Aussage stützt. Ich vermute deshalb, dass es sich um eine reine Spekulation handelt. Richtig ist allerdings, dass der Bund bei den von ihm geförderten Projekten von einer Förderung von 75% ausgeht. Die S-6 Verlängerung ist aber vor Jahren beim Bund schon mal gescheitert. Hier tut sich nun ein weiteres Risiko auf.
        Zu (5): Wie aus dem Stufenplan zu entnehmen ist, streben alle Beteiligte zunächst einmal die Untersuchung zur S-6 Verlängerung an. Der Landkreis Calw hat in seiner Planung zur Hermann-Hesse-Bahn die in Abschnitt 5 genannte Aufwärtskompatibilität berücksichtigt. Sobald die S-6 Standi vorliegt, kann man dann ja weiter sehen.
        Zu (6): Ob mit der S-6 Verlängerung alle Probleme gelöst werden können ist im Moment nicht absehbar. In den Tunneln muss z.B. dann eine 15.000 Volt Oberleitung installiert werden. Möglicherweise müsste noch über eine Hochspannungsleitung mit 110.000 Volt eine Einspeisung im unteren Bereich der Bahn geschaffen werden. Die Auswirkungen auf die Fledermäuse? Ansonsten muss auch erst mal ein Fahrplan erarbeitet werden um zu sehen, ob eine Beschränkung auf 30 km/h in den Tunneln möglich ist.
        Kleine Anmerkung: Entlang der Schallenäcker Siedlung in Malmsheim besteht für die Bahn eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h. Dass das Wohngebiet bis nahe an die Bahnlinie reicht, ist ja den Käufern der entsprechenden Grundstücke sicherlich beim Vertragsabschluss klar gewesen. Im Bebaungsplan Schallenäcker II wurde dazu extra auf die Geräusch-und Emissionsentwicklung durch die Bahn hingewiesen und eine spätere Beschwerde darüber ausgeschlossen.

        Resümee: Der Landkreis Calw wäre schlecht beraten, bei den momentanen Unwägbarkeiten die Weiche zu diesem Zeitpunkt auf S-Bahn Verlängerung umzustellen. Er verfolgt deshalb zunächst richtigerweise aktiv die im Stufenplan vereinbarte Vorgehensweise.

        • polensky sagt:

          Zu Herrn Eskens Bemerkungen
          Zu 1 Einigung bei der Vermittlung mi Verkehrsminister Hermann Entgegen den Aussagen von Herrn Esken
          ist keine Einigung erzielt worden. Sie stand unter Vorbehalt der Stadte Renningen und Weil der Stadt. Die zuständigen Gemeinderaete haben wegen der unterschiedlichen Interpretationen des Papieres den Vergleich einstimmig abgelehnt.
          Zu 2 Standi S 6 Verlängerung
          Diese wurde bereite vom VRS auf den Weg gebracht und ist am laufen. Die Kosten von 150.000 Euru werden von den Partnern gedrittelt.
          Zu 6 Fledermäuse im Tunnel
          Zumindest sollte geprüft werden, ob bei der wuenschenswerten S Bahn Verlängerung gleichzeitig die Auseinandersetzung mit dem Nabu geklärt ist.
          Anmerkung
          Bisher war immer von Tempo 100 bei der Durchfahrt des Dieselzuges am Schnallenaecker geredet.
          Kann Herr Esken seine Behauptung belegen?
          Es entstehen dabei unglaubliche dBA Laermpegel von ueber 100 , also bereits im gesundheitschaedlichen Bereich.
          Alle 5 Minuten eine Zugdurchfahrt in dem dicht angrenzenden Wohngebiet.
          Deshalb, S Bahn Verlängerung jetzt und nicht vielleicht oder gar nicht irgendwann.

          • Roland Esken sagt:

            Zu 1) Die zwei Bürgermeister haben in der Sitzung dem Stufenplan zugestimmt. Das war mit der Einigung gemeint.
            Zu 2) Ergänzung: Stand 21.3.2017 haben zwar alle relevanten Gremien der Vergabe der Standi zugestimmt, beauftragt ist sie aber noch nicht und damit auch nicht in Arbeit.
            Zu 6) Dieser Punkt steht im Zusammenhang mit der Standi und kann definitiv erst nach deren Abschluss beantwortet werden (siehe dazu auch Punkt 2).
            Zur Anmerkung: Das mit der Geschwindigkeitsbegrenzung muss ich nicht groß belegen. Das kann man an den Schildern an der Strecke ablesen.

  4. Guten Abend

    Wir der Arbeitskreis sind auch dafür das wieder Strecken Reaktiviert werden, denn der ÖPNV muß weiter gefördert werden, und es bringt nicht nur Vorteile für die Bürger sondern auch für viele Reisenden, denn verstoppte Straßen gibt es genügend, deshalb muß der Schienenverkehr weiter ausgebaut werden.

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