Rodungsaktion

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6 Antworten auf Rodungsaktion

  1. Es ist vorbildlich und bewundernswert, was Mitglieder des Vereins bereits geleistet haben und weiter engagiert unternehmen werden, um die Bahnstrecke aus ihrem Dornröschen-Schlaf zu wecken und die Bürger und zukünftigen Fahrgäste vom Nutzen für sie persönlich zu überzeugen und sie zu motivieren, die sinnvolle und nötige Reaktivierung bei den Entscheidungsträgern zu fordern und zu unterstützen.

  2. Glück auf,
    hoffentlich kann die Rodungsaktion als Zeichensetzung für die politischen Entscheidungsträgern gesehen werden, dass sich ein Verein aktiv für die Reaktivierung einer denkmalgeschützten Bahnstrecke einsetzt. Doch leider kommen aus dieser Ecke immer wieder die gleichlautenden Reaktionen der Politiker, „Wir haben kein Geld oder das Risiko einer solchen Aktion ist uns zu hoch!“. Solche politischen Aussagen können hin und wieder motivierte Leute demotivieren oder erst recht anspornen, denn „Die Träume von gestern sind die Hoffnungen von heute und die Realität von morgen“. (Robert Hutschings Goddard)
    Genau nach diesem Spruch haben „Die Verückten vom Pressnitztal“ ihren Traum von dem Wiederaufbau einer total abgebauten Bahnstrecke in Angriff genommen. Die Stadt Jöhstadt hat nämlich dem Verein einen zerfallenen Lokschuppen für ein Museum angeboten. Bereits im Februar 1991 erfolgten an ihm die ersten Instandsetzungsarbeiten und am 10.01.1992 kehrte die erste Vereinslok in den Lokschuppen zurück. An Pfingsten 1992 konnte nun die 100 Jahr Feier der ehemaligen Schmalspurstrecke Wolkenstein-Jöhstadt feierlich begangen werden. 7500 Besucher benutzen die Gelegenheit, sich von der Arbeit der IG Pressnittalbahn zu überzeugen und erste Führerstandsmitfahrten auf einem ca. 90m wiederaufgebautem Gleis zu erleben. In der Zwischenzeit wurden wieder über 8 Kilometer von ehemals 21 Kilometer wiederaufgebaut.
    Daran kann man erkennen, obwohl die Stadt Jöhstadt nicht mit einer großen Finanzkraft ausgestattet ist, unterstützt sie mit Weitsicht einen Verein von aktiven Mitgliedern. Sei noch ganz nebenbei erwähnt, dass der Verein mit der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH jetzt Gewerbesteuerzahler von Jöhstadt ist.
    Deshalb drücke ich euch ganz fest die Daumen, damit der Verein und seine Mitstreiter einmal sagen können, dass der Traum zur Realität von morgen wird. Haltet durch und lasst euch nicht entmutigen, denn auch wir „Verrückten aus dem Pressnitztal“ hatten einen steinigen Weg von über 25 Jahren hinter uns gebracht. Für die nächsten Jahre sieht es für unseren Verein nicht arg besser aus. Doch die Erzgebirgler haben mit den Schwaben viel gemeinsam, sie sind ausdauernd, erfinderisch, gedulig und zäh.
    In diesem Sinne viel Erfolg.

  3. Dan Mast sagt:

    Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Am Wochenende konnte ich die Ergebnisse der Rodung in der Nähe der Welzbergbrücke bewundern und war sehr beeindruckt von der Leistung der Vereinsmitglieder. Ich würde die Reaktivierung der Bahn sehr begrüßen! Macht weiter so!

  4. Manfred Rebmann sagt:

    Man kann nur hoffen, dass Euer fleissiges Wirken letztlich darin mündet, dass die Bahnstrecke wieder eröffnet wird. Erst heute habe ich gesehen wieviel Rodungsarbeit bisher geleistet wurde. Ich dachte die Bahn hätte das übernommen. Nein Ihr ward das. Macht weiter, damit wir endlich (wieder) ohne umsteigen von Stuttgart ins wunderschöne Calw fahren können. Vielen Dank und grossen Respekt vor Eurer Arbeit.

  5. Hermann Bühler sagt:

    Eine Antwort pro Monat seit Publikation des Beitrags!! Wenn die reaktivierte Bahn außer unter den Fans des Vereins auch so viele Passagiere findet, dann wird das ein Zuschussbetrieb ohne Ende auf Kosten von ???
    Ja zu einem Sonntagsausflug einschließlich Fahrt mit Museumsbahn.
    Nein zur täglichen Fahrt zum Arbeitsplatz, da gibt es bereits bessere Lösungen, z.B. den Schnellbus nach Weil der Stadt und die S-Bahn.

    Und dafür zig Millionen Steuergelder opfern? Das ist sträflich unverantwortlich!

    • Roland Esken sagt:

      Sehr geehrter Herr Bühler,
      neben den „Fans des Vereins“, sprechen sich sämtliche Fraktionen des Kreistags sowie die Gemeinderäte und Bürgermeister der betroffenen Gemeinden für die Reaktivierung der Bahn aus. Daneben haben sich der Verkehrsminister des Landes, der Ministerpräsident sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion im Landtag eindeutig für die Bahn ausgesprochen. Ich sehe das als einen einmaligen Konsens über viele politische Ebenen an. Was die Frequenz der Publikationen auf unserer Web Seite betrifft, so erschließt sich mir der Zusammenhang nicht. Wenn Sie sich für einen Museumsbetrieb aussprechen, so unterstellen Sie ja gleichzietig auch die Reaktivierung der Stecke. Ohne diese kann auch kein Museumsbetrieb stattfinden. Wir würden uns natürlich freuen, wenn es mal dazu kommt, sehen aber den Regelbetrieb natürlich als das eigentliche Ziel an. Dieser Regelbetrieb wird es sein, der die Stadt und den Landkreis Calw an das S-Bahn Netz der Region Stuttgart anschließen wird und damit über die reine Transportleistung hinaus wesentlich zur weiteren Entwicklung des Kreises beitragen wird. Den Effekt kann man an den Gemeinden entlang von reaktivierten Bahnstrecken leicht nachvollziehen. Beispiele sind auch die Städte Renningen und Weil der Stadt, die ohne Bahnverbindung nach Stuttgart sich sicher auch nicht so entwickelt hätten, wie das in der Vergangenheit erfolgt ist. Hier hat der Kreis Calw sicher einen Nachholbedarf. Insofern sind hier nicht Steuergelder vergeudet, sondern in die Zukunft der Gemeinden und des gesamten Kreises investiert. Die Investition in die Infrastruktur der Bahnstrecke ist eine Ausgabe für die nächsten 40 bis 50 Jahre. Insofern relativieren sich auch die Zahlen.

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