Streckenbegehung von Dätzingen nach Weil der Stadt

Über die Hacksbergschleife bis Schafhausen und weiter nach Weil der Stadt. Der größte Teil der Strecke ist noch begehbar, nur an ein paar Stellen mussten wir kurz auf benachbarte Wege ausweichen.

Der größte Teil der Schwellen ist aus dem Jahr 1938. Die Schienen wurden offensichtlich um 1950 erneuert. Leider wurde die Signaltechnik fast komplett von Kupferdieben zerstört, da ist nicht viel geblieben.

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2 Antworten auf Streckenbegehung von Dätzingen nach Weil der Stadt

  1. Hermann Bühler sagt:

    Die Gleise sehen ja furchtbar aus! Was kostet denn heute die Sanierung eines Kilometers Gleis mit Schotterunterbau, Bohlen und Schienen samt Besfestigung?
    Wäre eine Elektrifizierung der Strecke in den vorhandenen Tunnels bei Althengstett und Calw ohne Vergrößerung des Tunnelprofils möglich?
    Werden nach Inbetriebnahme der Bahn die jetzt bestehenden Buslinien zwischen Calw und Weil der Stadt/Böblingen/Sindelfingen eingestellt oder eingeschränkt?

    • Ja, die Gleise sind so definitiv nicht mehr zu verwenden. Schotter, Schwellen und Gleise müssen erneuert werden. Was das kostet kann ich aber leider nicht sagen. Das hängt vermutlich auch stark davon ab, wie gut der Unterbau noch ist.

      Eine Elektrifizierung wäre auch im Tunnel möglich. Zum einen sind die Tunnel für Doppelgleise ausgelegt. Da die Hermann Hesse Bahn nur auf einem Gleis fahren wird, kann man die Schiene einfach in die Tunnelmitte rücken, dann stimmt die Höhe. Andererseits gibt es auch spezielle flache Oberleitungsprofile, die weniger Höhe als eine normale Oberleitung benötigen.

      Zu den Buslinien kann ich leider auch nichts sagen. Es ist mir nicht bekannt, wie die Planungen zu diesem Thema laufen. Ich wäre aber nicht überrascht, wenn es im Augenblick noch gar keine Änderungsplanungen gibt.

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