Das Projekt Hesse-Bahn nimmt Fahrt auf

Schwarzwälder Bote

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4 Antworten auf Das Projekt Hesse-Bahn nimmt Fahrt auf

  1. Goldberger sagt:

    Hier der Link zum Planfeststellungs- Beschluss inklusive der darin enthaltenen Auflagen:
    http://www.schoenbuchbahn.de/site/LRA-BB-Schoenbuchbahn-Responsive/get/params_E1008409354/10936859/2015-03%20Ds%20%2012_2015.pdf)

    Interessant: Der in den PF-Unterlagen angestrebte Gleismittenabstand von 3,80m („Stadtschnellbahnklausel EBO“) wurde wohl genehmigt – zumindest habe ich keine gegenteilige Auflage erkannt. Das ist insofern interessant, als das selbe beim Ausbau der Schönbuchbahn noch verwehrt wurde (http://www.schoenbuchbahn.de/site/LRA-BB…_2015.pdf)
    Das wird dem LK Böblingen sicher nicht gefallen. Sachlich ist das natürlich auch extrem fragwürdig. Was nun eher S-Bahn-artiger Verkehr ist – Viertelstundentakt mit E-Triebwagen oder Halbstundentakt mit DIeseltriebwagen – mag jeder selber bewerten..

    Interessant auch die Auflage, Schienen mit einer Radsatzlast für 22,5t einzubauen. Genau das Richtige für Güterverkehrsmagistralen wie Rostock-Berlin, die niederschlesische Magistrale oder auch neu die Hessebahn mit ihren Regioshuttle (14t Radsatzlast). Manchmal wundert sich man schon über unsere Planer und Genehmigungsbehörden, ob man hier wirklich weiß was man fordert ? Vielleicht kommt ja auch doch die von manchen Gegnern befürchtete Großdiesellok mit 800m-Erzzügen 😉

  2. Holger Schwolow sagt:

    Wegen des Gleisabstands bitte auf Seite 11 des Planfeststellungsbeschlusses schauen. Dort sind die Querschnitte aufgelistet und dort steht auch, dass es 4 m werden.

    • Goldberger sagt:

      Vielen Dank für die Auskunft

      die PF-Unterlagen selbst sind ja nun auch entsprechend aktualisiert, wie ich gesehen habe: Man sieht also dort (blau markiert) die seit der Offenlegung eingearbeiteten Änderungen, und daraus ist die Umplanung auch gut zu erkenennen. Mag vielleicht für den ein oder anderen ebenfalls von Interesse sein…

      Dadurch hat sich natürlich auch eine entsprechende „Auflage“ erledigt; ich nehme an, die Reaktion der LEA war dann wohl letztendlich doch die gleiche wie im Fall „Schönbuchbahn“.

      Gut natürlich, wenn die alte zweigleisige Trasse (sicher damals für 3,60 oder 3,80 geplant) so etwas heute noch ohne allzu große Probleme hergibt, man denke nur an Widerlager oder Schütthöhen des Bahndammes. Egal ob brauchbares Profil der Tunnels (Auch für Elektrifizierung), zweigleisiges Planum oder die wenigen Bahnübergänge – damals wurde noch großzügig gebaut, was hier über 100 Jahren später den heutigen Planern zugute kommt.

      Insofern: Weiterhin viel Erfolg bei der Realisierung des Projekts!

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