„Bahngegner wurden kaum gesichtet“

Bürgeraktion Schwarzwaldbahn und Grüne mit Infostand in Renningen – Breite Zustimmung zur Reaktivierung

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6 Antworten auf „Bahngegner wurden kaum gesichtet“

  1. polensky sagt:

    Gratulation zu der gut inzenierten PR Kampagne.
    Sachlich gut informiert?
    Gehoert dazu auch die Notwendigkeit und wirtschaftliche
    Begründung, warum man unmittelbar vor einer modernen S Bahn , ausgehehend von Weil der Stadt eine herkömmliche Dieselzugmaschine fahren laesst.
    Die von Calw kommenden Personen sammelt dann die leer hinterher fahrende S Bahn in Renningen wieder ein.
    Wer nach Boeblingen will hat mit dieser Aktion auch keinen Zeitvorteil aber Nachteile durch schwierigen Bahnsteigwechsel.
    Wie schrieb kuerzlich ein sachkundiger Leser
    Gruener Schwabenstreich !

    • Roland Esken sagt:

      Hallo Herr Polensky,
      machen Sie doch einfach auch mal einen Stand auf dem Renninger Markt auf! Ich komme gern. Hoffentlich gibt es dann aber auch so leckere Plätzchen. Sie könnten die ja dann in der Form Ihrer beliebten Taiga-Trommel-Diesel-Zugmaschine backen.

  2. Norman Polensky sagt:

    Gute Idee Herr Esken,
    aber PR Aktionen sind Ihr copyright
    Wir ziehen Sachargumentation vor.
    Natürlich können wir nachvollziehen warum sie
    ungern ueber manipulierte Zahlen
    und fehlgeleitete Annahmen reden.
    Warum springen sie nicht auf die goldene Bruecke
    S Bahn Verlängerung bis Calw.
    Das wäre Konsens für alle Beteiligten

  3. Roland Esken sagt:

    Hallo Herr Polensky,
    es war nicht unsere Aktion sondern eine der „Bürgeraktion Unsere Schwarzwaldbahn (BAUS)“. Mal abgesehen davon, dass es in Deutschland kein Copyright gibt, gebührt Ihr Lob natürlich den Freunden von BAUS.
    Warum die „goldene Brücke“ sich für die HHB leicht als baufällig erweisen kann, möchte ich hier noch einmal erläutern:
    Zunächst einmal müsste für den S-Bahn Betrieb eine neue Standi ermittelt werden. Abgesehen von der ungeklärten Kostenübernahme dazu würde das sicherlich 9 Monate dauern bis sie fertiggestellt ist. Fraglich ist dabei, ob sie mit einem NKI über 1.0 herauskommen würde. Nehmen wir das mal an, so wäre dann wieder das Bundesverkehrsministerium für die Vergabe der Zuschüsse zuständig, weil der Kostenrahmen mit Sicherheit über 50 Mio Euro liegen würde. Das BVM hat sich in der Vergangenheit ehr als Bremser denn als Befürworter dieser Alternative hervorgetan. Der Ausgang ist also ungewiss besonders vor dem Hintergrund, dass die Regelung für das GVFG in 2019 ausläuft und deshalb die Bahn bis dahin abgerechnet sein muss. Die Zuständigkeit der Region Stuttgart endet zudem an der Ortsgrenze zwischen Weil der Stadt und Ostelsheim – mitten im Tunnel. Siehe dazu ÖPNV Pakt, an dem der LK Calw auch nie beteiligt war! Da müssten dann auch zunächst mal einige Zuständigkeiten geklärt werden. Diesen Zeitfresser kann man sich gut vorstellen.
    Vor diesem Hintergrund kann sich Ihre „goldene Brücke“ dann leicht als die getarnte Falle für das ganze Projekt herausstellen und die Verhinderer könnten sich ins Fäustchen lachen. Warum sollte der Landkreis Calw sich also jetzt darauf einlassen?

    • polensky sagt:

      Ganz einfach Herr Esken,
      weil eine Durchbindung von Dieselzuegen bis Renningen
      wohl noch weniger Chancen auf Realisierung hat.
      Sie wissen doch, dass in der vorherigen Standi bis Weil man mit 69 Mio Euro Investitionen und 2,7 Mio Euro Betriebskosten geplant hat.
      Ergebnis: NKI von O,4%
      Die spaeter auf 48,5Mio Euro heruntergerechneten Kosten hat das VWI Institut bereits enttarnt.
      Der Rechnungshof wird dies sicher bestaetigen.
      Unabhängig von der damit nicht mehr genehmigungsfaehigen Basis, dieses poltische Konstrukt
      ist auch ganz praktischen Überlegungen unsinig.
      Ich denke die Argumente sind hinreichend ausgetauscht,
      jetzt muessen die Politiker und sehr wahrscheinlich
      Gerichte entscheiden.
      Es fehlt der gute Wille zum Konsen auf Calwer Seite.

      renommierte VWI Institut bereits als

      • Roland Esken sagt:

        Hallo Herr Polensky,
        das von Ihnen beschriebene 69 Mio Szenario wollen Sie jetzt also wie Phönix aus der Asche wieder auferstehen lassen. Da dürfte doch klar sein, dass dem Landkeis Calw dann am Ende nur die Asche bleibt.

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