Fledermäuse kein Hindernis

Schwarzwälder Bote

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6 Antworten auf Fledermäuse kein Hindernis

  1. polensky sagt:

    Dass an den Fledermäusen das Projekt nicht scheitern sollte ist zumindest nachvollziehbar.
    Die grundsätzliche Idee, unmittelbar vor einer modernen S -Bahn in Weil der Stadt ,einen umweltschaedlichen Dieselzug bis Renningen durchzubinden ist doch im Prinzip abenteuerlich.
    Kurz danach faehrt die moderne S Bahn hinterher und sammelt die Fahrgaeste von Calw auf die voellig problemlos mit der S Bahn ab Weil der Stadt weiter fahren koennten
    Warum wird die Schoenbuchbahn mit 70% Foerderung auf Elektro umgestellt und bis Renningen will man Dieselzuge fahren lassen, die man zu Recht bei der Schoenbuchbahn ersetzt.

    Das Argument von Herrn Stierle ist widerlegt.
    Es gibt so gut wie keinen Fahrzeitverlust aber gravierende Probleme im gesamten S Bahn Verkehr.
    Das VWi Institut ist renomiert erstellt selbst Standis und weiss was rein gehoert und was nicht.
    Bei der ttk Karlruhe, seit Jahren auf der Suche nach irgendwelchen Möglichkeiten zu suchen, den NKI auf ueber 1,0 zu bringen, im Auftrag des Calwer Landrates sieht das ganz anders aus.

    • Roland Esken sagt:

      Hallo Herr Polensky,

      Ihre Abneigung gegen Dieselzüge ist ja nun hinreichend bekannt, ohne dass Sie das nun gebetsmühlenartig hier andauernd wiederholen müssen. Sie wollen offensichtlich auch nicht zur Kenntnis nehmen, dass es sich bei den Dieseltriebwagen um eine Übergangslösung handelt.
      Die 75% Förderung für Elektrifizierung und Streckenerweiterung der Schönbuchbahn wird deshalb gewährt, weil der Förderantrag vor der 50% Regelung gestellt wurde. Mir ist zumindest kein anderer Grund bekannt. Sie ignorieren auch permanent die Fahrplanrobustheitsprüfung von DB-Netze, die zu einem positiven Ergebnis bei dieser Konstellation kommt. Die von der Region Stgt geplante überschlagene Wende in Weil der Stadt wird die Situation der S-6 weiter entschärfen, sodass von Auswirkungen auf „den gesamten S-Bahn Verkehr“ keine Rede sein kann.

    • Jürgen Roller sagt:

      Ich finde es ganz schön dreist, Herr Polensky, daß Sie der TTK unterstellen, sie wüsste nicht was in eine Standi gehört und was nicht.
      Sicher sind Sie der Experte, der alles weiß und alles kann.
      Zum Glück wird die Standi im Verkehrsministerium geprüft und nicht in Ihrer Wohnstube.

  2. polensky sagt:

    Herr Roller,
    Meine Aussage, die wissen was da rein gehört und was nicht
    bezog sich auf das vekehrswissenschaftliche Institut VWI.
    Obwohl Landrat Riegger die Herausgabe der Standi ja verweigert, haben die BM von Weil und Renningenn igendwie den Zugriff bekommen.
    Die Standi wurde vom VWI untersucht mit dem Ergebnis von angeblich schwerwiegenden Fehlern und Annahmen.
    Dies muss jetzt geklärt werden und ich denke, dass es auch
    geklärt wird.
    Zuständig dafür sind das MVI und die beiden Institute.
    Ich persönlich werde die Standi ganz sicher weder erhalten
    noch bewerten.
    Dafür sind fachlich geignete Institutionen zuständig.
    Vielleicht gelingt es ja mal darüber zu sprechen in welchen
    Punkten Einigkeit besteht und wie man mit unterschiedlichen Sichtweisen und Erkenntnissen umgehen sollte

  3. Polensky sagt:

    Hallo Herr Esken.
    Zu Ihren Ausführungen Vergabe Gutachten an die DB Netz AG gebe ich folgendes zu bedenken.
    Ganz sicher hatten Sie in Ihrer Tätigkeit als Product- Manager auch mit der Vergabe von Gutachten zu tun.
    Ein wichtiger Grundsatz dabei ist die Vermeidung von Interessen Konflikten.
    Dies ist hier nach meiner Einschätzung ganz klar der Fall.
    Zur Vorgeschichte:
    Landrat Riegger hat ohne die vereinbarte vorherige Abstimmung mit dem Böblinger Landrat, den BM und dem VRS eigenmächtig den Auftrag an die DB Netz vergeben.
    Niemand außer Ihm kennt die formulierte Aufgabenstellung und die zugrunde gelegten Parameter.
    Das Geschäftsmodell der DB Netz ist, wie sie richtig ausgeführt haben, der Verkauf von :
    Nutzung angebotener Schienen km.
    Genau darum geht es in diesem Fall.
    Eklatanter kann ein Fall von Interessenkonflikt gar nicht sein.
    Die angebotene Akquisitionschance kann die DB Netz sich ja nicht entgehen lassen.
    Der Vorgang ist äußerst fragwürdig wie so vieles andre auch.

    • Roland Esken sagt:

      Hallo Herr Polensky,

      in einem Punkt liegen Sie völlig falsch. Ich war nie in meinem Leben Produktmanager. Meiner Erfahrung entspricht es aber auf der anderen Seite, dass zugesagte Dinge auch eingehalten werden. Wo soll da bitte schön ein Interessenkonflikt sein? Da müssen Sie einen anderen Erfahrungshorizont haben. Anders kann ich mir Ihren Pessimismus nicht erklären.

      Soweit ich informiert bin, ist die Fahrplanrobustheitsprüfung ganz selbstverständlich im Rahmen der Erstellung des HHB Fahrplans als Qualitätssicherungsmaßnahme gemacht worden, bevor das Wort Stresstest dann überhaupt die Runde gemacht hat. Mit dem erarbeiteten Fahrplan und den Basisdaten über die Strecke und der Verspätungshistorie der S-6 hatte DB-Netze alle Informationen, die für die Durchführung der Prüfung notwendig waren. Ich denke dazu brauchen sie keinen Landrat und auch keine Bürgermeister.

      Übrigens glauben sie doch sicher selbst nicht, das DB-Netze so sehr von den HHB Trassengebühren abhängig ist, um sich mit einem wackeligen Fahrplan hier das sprichwörtliche Ei auf die Schiene zu nageln und sich dann die Beschwerden vom VRS anzuhöhren. DB-Netze betreibt das größte europäische Schienennetz (in 2013 waren das ca. 61.000 km Gleislänge). Die Strecke von Weil der Stadt bis Renningen ist dagegen ca. ein 10.000stel lang. Also dürfte sich das in der Gewinnrechnung von DB-Netze dann auch erst einige Stellen hinter dem Komma bemerkbar machen.

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