Wandern mit der Hermann-Hesse-Bahn, Tipp 11: Bahnhistorische Tour und Schloss Dätzingen, ca. 9km, 2,25 Stunden

Wir fahren mit der HHB bis Ostelsheim. Dort gibt es beim Obst- und Gartenbauverein Schautafeln zur Honigbiene. Wir verlassen den Bahnhof nach rechts auf den bergauf führenden Fahrweg. Wir gehen parallel zur HHB, bis diese im Hackstbergtunnel verschwindet. Am Waldrand biegen wir nach rechts und gehen parallel zur alten Bahntrasse, bis zur L1189. Wir biegen nach rechts ab bis zur eheligen Bahnbrücke über die L1189. Dort kehren wir um, folgen der L1189 ca. 150 m, wo wir diesselbe Bahn auf einmal überqueren könnten- und das, obwohl die Straße bergab führt. Diese 270 Grad-Kurve, die Hackstbergschleife, wurde durch den Neubau des o.g Tunnels abgeschitten. Die Neubaustrecke ist mit 40 Promille deutlich steiler als die alte Strecke mit 10 Promille Steigunng. 

Wir aber biegen vor der Brücke rechts ab in einen Fahrweg und nach ca. 300 m links am ehemaligen Güterschuppen vorbei zum Empfangsgebäude des ehemaligen Bf Schafhausen (privat). 

Variante Abenteuer (keine Kinderwagen o.Ä., da Weg ziemlich zugewachsen ist)

Wir kehren am Empfangsgebäude um und laufen am alten Güterschuppen vorbei gerade aus.. Jetzt führt der inzwischen schmale Weg immer entlang des zuwachsenden Bahngleises, das zweimal überquert wird. Der Weg führt uns weiter zu einer Kapelle und 150 m weiter in den Ort Grafenau-Dätzingen, in den Wengertweg. Die Straße heißt nach der 180-Grad-Linkskurve Sonnenbergstraße. Nach 150 m geht es rechts die Treppen hinunter in die Kirchstraße.

Variante „bequemes Wandern“

Wir gehen vom Empfangsgebäude aus die Althengstetter Strasse den Berg hinunter Richtung Schafhausen und biegen nach a. 200m rechtes In die Hackstbergstrasse, und folgen deren Knick nack links, bis wir wieder auf die Althengsteter Strasse treffen. Dort biegen wir rechts in die Dätzinger Strasse und nehmen bei der Gabelung den oberen Weg (rechts). Diesem folgen wir ca. 600m, biegen dann rechts ab und erreichen Dätzingen in der Sonnenhalde, de wir ca. 250 m folgen. Nach ca. 250m biegen wir in den Treppenweg, um in die Kirchstraße zu gelangen.

Beide Varianten

Wir biegen nach rechts in die Kirchstraße und kurz darauf folgen wir links der Bachstraße. An deren Ende sehen wir den Schlosspark mit dem Schloss Dätzingen, das u. A. das Heimatmuseum beinhaltet (nur zeitwese geöffnet, siehe https://www.gemeindegrafenau.de/schloss-daetzingen/heimatmuseum ). Dass die Hacktbergschleife nur deshalb gebaut wurde, dass der Schlossherr den Zug fahren sehen konnte, ist ein Gerücht.

Auf der anderen Seite des Parkplatzes gehen wir die Alte Steige – Obere Gasse bergauf. Wir gehen weiter an Waldrand entlang, links an einem Aussiedlerhof vorbei bis zum Harthäusle. Nach einer Rast drehen wir um und gehen nach wenigen Metern links und folgen dem Weg ca. 700m , bis wir nah eines Waldrandes auf einen Fahrweg treffen. Diesem folgen wir ca. 500m und biegen nach einem Waldrand rechts ab nach Ostelsheim. Über die Straßen Hagenschieß – Talstraße – Weilderstädter Straße – Calwer Straße und Bahnofstraße gelangen wir zurück zum Bf Ostelsheim.

Blick von Nordosten auf Ostelsheim

HHB vor Ostelsheim, im Hintergrund der Hackstberg, der früher in einer 270-Grad-Kurve umfahren wurde, und Grafenau-Dätzingen

im Vordergrund ehemalige Brücke der Bahn über die L1189, im Hintergrund das Geländer der Brücke der L1189 über die Bahn. Dazwischen liegt die Hackstbergschleife (270-Grad-Kurve).

Güterschuppen des ehemaligen Bahnhofes Schafhausen (Württ.)

Empfangsgebäude des ehemaligen Bahnhofes Schafhausen (Württ.)

Variante „Abenteuer“: Blick vom südlichen Bereich des ehemaligen Bf Schafhausen auf Weil der Stadt

Schloss Dätzingen (Heimatmuseum)

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